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Google forciert Webprotokoll

8. März 2010 · Keine Kommentare

Das hat uns gerade noch gefehlt. Mit uns meine ich dabei die Gemeinschaft der Suchmaschinenoptimierer. Seit einigen Tage läuft die Funktion “Webprotokoll” von Google nicht nur, wenn sich jemand mit seinem Google Konto bei Google angemeldet hatte und anschliessend die Suchfunktion nutzte. Neu ist das Webprotokoll auch bei den Google-Nutzern aktiviert, die kein Google Konto haben.

Was hat es damit aufsich? Das Webprotokoll merkt sich die vom jeweiligen Computer ausgeführten Suchen und aufgerufenen Websites. Je öfter eine Website von ein und demselben Computer aufgerufen wird, je besser wird das Ranking im Google auf diesem Computer. Es kann also sein, dass eine Website bei Googlenutzer A auf Platz 2 steht, bei Googlenutzer B aber auf Platz 52. Um nicht in den Genuss dieser neuen Funktion zu kommen, müssen die Googlenutzer rechts oben auf Webprotokoll klicken und dann die entsprechende Funktion deaktivieren.

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Street View stösst auf Widerstand

13. November 2009 · Keine Kommentare

Google Street View, das Angebot, via Internet durch abfotografierte Strassenzüge zu flanieren, stöss in der Schweiz auf Widerstand. Wie der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte Hanspeter Thür heute mitgeteilt hat, will er Google beim Bundesverwaltungsgericht wegen Verstössen gegen den Datenschutz verklagen.

Im Sommer hatte Thür Google aufgefordert, Anpassungen am Street View Angebot vorzunehmen. Diese Anpassungsfoderungen wurde von Google aber mehrheitlich zurückgewiesen resp. nicht umgesetzt. Nun hat Hanspeter Thür reagiert und eine Klage eingereicht.

Tatsächlich werden die Anforderungen des Datenschutzes im Internet zum Teil sträflich missachtet. Mit einer zum Teil unglaublichen Naivität werden in sozialen Netzwerken persönliche Bilder veröffentlich, Adresse und Lebenssituationen Preis gegeben und aktuelle Stimmungen beschrieben. Hey Leute, die ganze Welt schaut zu und denkt sich ihren Teil. Wenn Dein Arbeitsweg vor einem Nachtclub vorbei führt und Du gerade in diesem Moment von Street View fotografiert wirst – die Welt denkt sich den Rest. Wenn Du an der Ampel stehst und neben Dir steht zufälligerweise ein gesuchter Drogenhändler und fragt Dich nach der Uhrzeit, fotografiert von Street View, gefilmt von einer Überwachungskamera – die Welt denkt sich den Rest. Wenn Du in Deinem Facebook-Profil von den bevorstehenden Ferien erzählst, während denen Deine Wohnung drei Wochen leer steht – die Welt denkt sich den Rest.

Viele meinen, sie hätten nichts zu verbergen und darum spiele es ja keine Rolle, ob das dann im Internet stehe oder von irgend jemandem fotografiert oder gefilmt werde. Dabei braucht man nur die Klatschpresse einmal aus Sicht der Beklatschen zu betrachten, um sich eine Vorstellung davon zu machen, was alles in ein Bild oder eine Aussage hinein interpretiert werden kann. Und brauchen wir wirklich Street View? Wäre es nicht schlauer, sich die Strassen selber an zu sehen, zu riechen, zu hören und eigene Ansichten zu entdecken?

Mehr Infos und Empfehlungen zum Thema gibt es auf http://www.edoeb.admin.ch/

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Nur ein Drittel betreibt aktiv SEO

30. Oktober 2009 · Keine Kommentare

Gemäss einer aktuellen Umfrage unter über 1’000 Firmen in Deutschland betreiben nur rund ein Drittel der Unternehmen aktiv SEO für Ihre Firmen-Websites. Das bedeutet, dass nur jede dritte Firmen-Website für die Indexierung durch die Suchmaschinen optimiert wird.  Das heisst aber auch, dass in Sache SEO noch viel Potential vorhanden ist, denn über kurz oder lang werden die anderen zwei Drittel sich überlegen müssen, ob sich das viele Geld, das in die eigene Website investiert wurde, tatsächlich auszahlt, so lange die Website nicht in den Suchmaschinen gefunden wird.

Gemäss dieser Umfrage hat sich aber auch gezeigt, dass neben dem aktiven Drittel ein weiteres Drittel schon einmal die eigene Website optimieren liess und dann mangels Erfolg davon wieder Abstand genommen hat. Tatsächlich ist es so, dass sehr viele “SEO-Spezialisten” den Kunden das Blaue vom Himmel versprechen und dann nicht einhalten können. Seriöse Suchmaschinenoptimierer geben keine Garantien ab, weil das schlichtweg nicht möglich ist. Ein unschöner Umstand zwar, aber leider nicht zu ändern.

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Bildersuche mit BING

23. Juni 2009 · Keine Kommentare

Die Suchmaschine BING ist bereits der dritte Versuch von Microsoft, den Suchgiganten von Google die Stirn zu bieten. Ob die Textsuche taugt, muss sich noch zeigen. Da mich persönlich Google mit seinen Allmacht Attitüden je länger je mehr nervt, gebe ich BING auf jeden Fall eine Chance. Und wirklich gut sind die Suchergebnisse von Google ja auch nicht immer. Schon umgestellt habe ich bei der Bildersuche auf BING. Hier ist Microsoft wirklich ein Hammertool gelungen, das die Bildersuche gegenüber Google deutlich schneller und benutzerfreundlicher macht. Unbedingt ausprobieren! Nur noch Suchbegriff eingeben und dann scrollen und scrollen und scrollen…

www.bing.ch

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Seriöse Suchmaschinenoptimierung zahlt sich aus

9. März 2009 · 5 Kommentare

Nach wie vor gibt es viel SEO-Anbieter, die mit unerlaubten Mitteln versuchen, die Suchmaschinenplatzierung ihrer Kunden zu verbessern. Ein beliebtes Mittel sind sogenannte Link-Building-Massnahmen, bei denen versucht wird, möglichst viele Links auf die eigene Website zu generieren, denn Links von anderen auf die eigene Website werden von Google als ein wichtiges Kriterium für eine gute Website angesehen. Wer dabei allerings mit unerlaubten Mitteln arbeitet, läuft Gefahr, von Google abgestraft zu werden. So erging es im Januar einer grossen SEO Agentur aus Köln, welche die Websites Ihrer Kunden mittels Link-Building optimierte. Alle so optimierten Website wurden von einem Tag auf den andern um 30 Plätze nach hinten gesetzt. Inzwischen konnte die Agentur durch eine Intervention bei Google den Schaden wieder einigermassen ausbügeln aber die Schlussfolgerung ist klar: langfristigen Erfolg bringt nur eine seriöse Optimierung.

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Firmensuche: Internet löst Telefonbuch ab

16. Februar 2009 · Keine Kommentare

Immer mehr Menschen suchen Firmen und Dienstleister im Internet statt im Telefonbuch. Dies ergab eine Studie, die im November 2008 im Auftrag einer deutschen Branchensuchmaschine durchgeführt wurde. Gemäss dieser Studie benutzen 73 Prozent für ihre Suche nach Firmen das Internet, nur 23 Prozent nutzen dazu ein Branchentelefonbuche und nur 1 Prozent die Telefonauskunft.

Diese Ergebnisse machen deutlich, wie wichtig es für eine Firma ist, im Internet gefunden zu werden. Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing gewinnen laufend an Bedeutung und sind je länger je mehr ein Muss für eine erfolgreiche Präsenz im Internet.

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Braucht die Welt den Google-Browser?

8. September 2008 · Keine Kommentare

Ich finde NEIN, denn Monopolisten wie Google bedrohen die Vielfalt des Internets. Es reicht, wenn Google die Internetsuche beherrscht und damit vorgibt, was wichtig ist und was nicht. Die Intention des neuen Browsers scheint klar – die Google-Produkte noch besser zu positionieren, sprich zu verkaufen. Durchaus legitim, aber nicht unbedingt unterstützungswürdig. Vor allem, da es mit Firefox und Opera ja bessere Alternativen gibt.

All zu viel Mühe scheint sich Google aber (noch) nicht zu geben. Oder finden Sie diesen Verkaufstext auf der Einstiegsseite des neuen Browses attraktiv? “Google Chrome ist ein Browser, durch den die Nutzung des Internets beschleunigt, vereinfacht und sicherer gestaltet werden soll. Dabei bietet der Browser eine hohe Nutzerfreundlichkeit.”

Wer es trotzdem nicht lassen kann: hier geht es zum Download.

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Konkurrenz für Wikipedia

20. August 2008 · Keine Kommentare

Mit Google Knol will der Suchmaschinenriese jetzt auch im lexikalen Segment nach Marktanteilen und Kunden fischen. Im Gegensatz zu Wikipedia steht aber bei Knol nicht das Wissen, sondern der Autor im Mittelpunkt. Mal sehen, wie sich das Projekt entwickelt. Im Moment gibt es nur englischsprachiges Wissen und wenn Knol nicht mehr weiter weiss, werden Links auf Wikipedia-Einträge angezeigt. Nicht sehr überzeugend.

Google Knol

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Finden, was andere suchen

11. August 2008 · Keine Kommentare

Was sucht die Menschheit im Internet? Antworten auf dies fast schon philosophische Frage liefert ein neuer Dienst von Google. Google Insights for Search heisst das kostenlose Angebot, das auf die gesammelten Daten von Google zurück greift und einmal mehr deutlich vor Augen führt, das Google nicht nur schöne Suchresultate liefert, sondern auch Unmengen von Daten sammelt.

Blendet man die beängstigenden Moment solcher weltweiter Datensammlung mal aus (man hat ja nichts zu verbergen und Google sind auch ganz Nette), liefert die Suche innerhalb der Suche ganz aufschlussreiche Ergebnisse. Demnach interessieren sich die Schweizer Sucherinnen und Sucher in erster Linie für lustige Videos und das Wetter, denn “youtube” und “wetter” dominieren die ewige Bestenliste der meistgesuchten Begriffe von 2004 bis heute. In Deutschland sind auch die lustigen Videos und das Wetter gefragt, übertrumpft werden diese beiden Begriffe aber noch von “ebay” – wir haben es immer gewusst: die Deutschen, ein Volk von Schnäppchenjäger.

Machen Sie sich selber ein Bild und begeben Sie sich auf die Suche nach Futter für Ihre Vorurteile: Google Insights for Search

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Google verdient fast 1 Milliarde – pro Quartal

23. Juli 2008 · Keine Kommentare

Die Geschichte von Google ist eine schier unglaubliche Erfolgsgeschichte. Innert weniger Jahre eroberte die Suchmaschine die Internetwelt und verfügt heute über einen Marktanteil von ca. 70 Prozent. Und die Suchmaschine verdient richtig viel Geld: Gemäss “Internt World” waren es alleine im 2. Quartal 2008 925 Millionen Dollar. Das sind 39 Prozent mehr als im Vorjahr.

Der grössten Teil des Geldes verdient Google mit den Adwords; das sind die kleinen, immer lästiger werdenden Anzeigen, die geschickt unter die Suchergebnisse gemischt werden und von vielen Suchmaschinennutzern gar nicht als bezahlte Anzeigen wahr genommen werden.

Der wahre Wahnsinn dabei liegt aber ganz wo anders: Die Börse hatte mehr Gewinn erwartet und liess die Aktien um 10 Prozent fallen. Schöne, kranke Finanzwelt.

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